
Bei der Bodenwahl fallen meist drei Namen: Parkett, Laminat und SPC. Alle drei werden als Boden in Holzoptik verkauft, sind aber unterschiedliche Materialien – welches das richtige ist, hängt vom Raum ab.
Parkett
Es ist echtes Holz mit der wärmsten Textur und der natürlichsten Optik und lässt sich abschleifen und erneuern. Dafür ist es empfindlich gegenüber Wasser und Feuchtewechseln, wird für Bad und Küche nicht empfohlen und braucht regelmäßige Pflege.
Laminat
Auf einen Träger aus hochdichter Faserplatte werden ein gedrucktes Dekor und eine Nutzschicht aufgebracht. Es ist wirtschaftlich und bietet eine große Dekorauswahl. Da der Träger jedoch holzbasiert ist, quillt er auf, wenn Wasser darunter gelangt.
SPC
SPC (Stone Plastic Composite) baut auf einem mineralischen Kern aus Steinmehl und Polymer auf. Dieser Kern nimmt kein Wasser auf, weshalb er sich sicher in Bad, Küche und Hauswirtschaftsraum einsetzen lässt. Er ist stabiler als holzbasierte Böden und arbeitet bei Temperaturwechseln weniger. Verlegt wird meist mit Klicksystem, in den meisten Fällen auch über einen vorhandenen harten Boden.
Was also wählen?
In einem trockenen Schlafzimmer und wenn das Budget es zulässt, ist Parkett ein Genuss. Steht das Budget im Vordergrund, erfüllt Laminat seinen Zweck. Wenn Sie aber einen einzigen Boden für die ganze Wohnung möchten und auch die Nassbereiche im selben Dekor abschließen wollen, ist SPC die praktischste Antwort.
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